Sachsenkriege

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Als Sachsenkriege werden die Kriege zwischen den Völkern der Sachsen und Franken im 8. Jh. bezeichnet. In diesen Kriegen unterlagen die Sachsen den Franken. Das Sachsenland wurde dem Reich Karls des Großen einverleibt und dem christlichen Glauben gewonnen.


Daten

  • 772 Franken fallen in Sachsen ein und zerstörten die Irminsul.
  • 773 Westfalen brandschatzen Deventer, während Karl der Große in Italien weilte.
  • 774 Engern belagern Fritzlar, wurden aber von den dort weilenden Franken zum Rückzug gezwungen.
  • 775 bezwang Karl der Große die Ostfalen und die Engern. Die Westfalen überlisteten eine Heeresabteilung und richteten ein großes Blutbad an.
  • 776 Karl der Große unterwarf den sächischen Adel, Sachsen wurde zur Mark.
  • 777 Der Westfale Widukind blieb gegen den Willen Karls der fränkischen Reichsversammlung in Paderborn fern und begab sich für ein Jahr zum Dänenkönig Sigifrid.
  • 778 Westfalen fallen ins fränkische Rheinland ein, zerstörten mehrere Siedlungen und richteten großen Schaden an.
  • 779 - 781 Guerilla gegen denn frankenhörigen Adel in Westfalen
  • 782 Die Sachsen vernichteten ein fränkisches Heer und töteten zwei der höchsten Beamten des Frankenkönigs. Karl der Große ließ daraufhin zur Sühne bei Werden/Aller etliche Sachsen hinrichten. Die genannte Zahl von 4.500 Exekutierten ist mit Sicherheit weit übertrieben. Vieleicht waren es weniger als 100 Personen.
  • 783 Karls Heer wurde zum Rückzug aus der Schlacht an der Grotenburg gezwungen.
  • 784 Der Krieg endet mit der Taufe Widukinds und der Aufnahme sächsischer Adeliger in den fränkischen Reichsadel.

Verweise