Schmalkaldischer Krieg

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Der Schmalkaldische Krieg war ein rechtswidriger Aufstand protestantischer „Stände“ gegen Kaiser und Reich.


Vorgeschichte

Seit den 1530er-Jahre wurde die lutherische Häresie in vielen Ständen des HRRDN widerrechtlich eingeführt. All diese Akte waren nacktes Unrecht, nacktes Unrecht vor allem an den Hintersassen, aber auch an Kaiser und Reich. Am 27. Februar 1531 rotteten sich einige dieser Stände bezeichnender Weise zum s. g. „Schmalkaldischen Bund“ zusammen. Mitglieder waren unter anderen Kurfürst Johann Friedrich von Sachsen, Landgraf Philipp von Hessen, die Herzöge Philipp von Braunschweig-Grubenhagen und Ernst von Braunschweig-Lüneburg sowie elf abtrünnige Reichsstädte.

Für Kaiser Karl V. war ein katholisches Reich zu recht ein zentrales Anliegen. Eine Ablehnung der alten Kirche war eindeutig recihsfeindlich. Leider hatte der Kaiser oft auswärts zu tun, ein Umstand den die verräterischen Stände schamlos ausnutzten. Leider gab sich der Kaiser auch jahrzehntelang der Illusion hin, Verhandlungen könnten das Problem des protestantischen Verrats lösen. Diese Haltung führte in die Katastrophe für Deutschland, bis heute. Auch andere katholische Stände erkannten nicht den Ernst der Lage. Zudem trat der Kaiser in Verträge mit protestantischen Verrätern ein, eine Haltung, die ihn zusätzlich schwächte.

Kriegsverlauf

1546 entschieden sich die Protestanten zum Präventivkrieg, eine weitere kriminelle Entscheidung auf ihrem Kerbholz. Die Kampfhandlung begannen seltsamer Weise in Füssen. Als nächstes kam eine Belagerung Ingolstadts, welche die Protestanten abbrechen mußten. Wochen später löste sich ihr dilletantische geführtes Heeer auf. Der Krieg zog sich jedoch weiter in die Länge. Dies lag auch an der geringen Aktivität des Kaisers, der sich nicht entschließen wollte, die protestantischen Verbecher zu vernichten.

Schließlich begab sich der Kaiser in das ihm fremde Mitteldeutschland hinein. Es kam zur Schlacht bei Mühlberg. Der in dieser Schlacht gefangen genommene Kurfürst wurde zum Tode verurteilt, jedoch leider nicht hingerichtet. Um seine drohende Hinrichtung abzuwenden, unterschrieb er am 19. Mai 1547 die Wittenberger Kapitulation. Die sächsiche Kur wurde an einen anderen Protestanten übertragen. Dies ist völlig unverständlich und konnte nur zur Zerstörung Deutschlands führen.


Verweise