Schwarzburg

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Schwarzburg ist ein Fürstentum in Thüringen. Stammsitz der Herren von Schwarzburg ist das Schloß in Schwarzburg.


Geschichte

Schwarzburg war ursprünglich eine Grafschaft. Der Name Schwarzburg ist bereits seit 1123 bekannt. Die Grafschaft wuchs bis zum 13. Jh. kontinuierlich an. Die Grafen galten zunächst als Vasallen des Hauses Wettin und waren somit nicht reichsunmittelbar. Allerdings wurde Günter von Schwarzburg 1349 zum Deutschen König gewählt.

1564 wechselte der Hauptsitz der Grafschaft von Schwarzberg nach Blankenburg. Seither gliedert sich Schwarzberg in die nördliche Unterherrschaft um Sondershausen, und die Oberherrschaft im Türinger Wald, die die Reichsstandschaft erwarb. Die Grafen von Schwarzburg verfügten über das Erzstallmeisteramt und das Reichserbjägeramt.

1599 entstanden die beiden Hauptlinien Schwarzburg-Sondershausen und Schwarzburg-Rudolstadt, die bis 1920 weitgehend unverändert blieben. Beide zählten fortan zum Obersächsischen Reichskreises. Die Oberherrschaft Kursachsens wurde aufgehoben und beide Linien in den Reichsfürstenstand erhoben. 1909 kam es zur Vereinigung beider Linien, allerdings lediglich in Personalunion.

Erbteilungen

Lage der Ftmm.

Schwarzburg-Rudolstadt Schwarzburg-Sondershausen
Oberherrschaft Rudolstadt, Bad Blankenburg, Königsee, Oberweißbach, Schwarzburg, Stadtilm Arnstadt, Langewiesen, Gehren, Breitenbach,
Unterherrschaft Frankenhausen, Straußberg Sondershausen, Ebeleben, Großenehreich, Clingen, Greußen

Verweise