Selz (Kl.)

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Das Kloster Selz war ein 991 gegründetes, St. Peter und Paul geweihtes Reichskloster der Benediktiner, das 1481 zu einem Kollegiatstift umgewandelt wurde.


Geschichte

Das elsässische Peterskloster Selz, nördlich von Straßburg gelegen, war eine Gründung der Kaiserin Adelheid. Die 991 gestiftete Gemeinschaft von Benediktinern wurde kurz danach mit Königsschutz und Immunität bei freier Abts- und Vogtwahl begabt (991/992). Das Kloster wurde 997 zur Grablege der Klostergründerin und stand bis ins ausgehende 11. Jahrhundert in engen Beziehungen zu den deutschen Königen und Kaisern.

Der salisch-zähringische Ausgleich von 1097/1098 machte das Kloster zum Ort einer öffentlichen Bekundung des Friedens; damals gelangte die Selzer Klostervogtei an die Markgrafen von Baden. Das 11. Jahrhundert sah zudem Selz in den Klosterverband des burgundischen Kluny integriert, ab dem 12. Jahrhundert spielten die Beziehungen zum Papsttum eine wichtige Rolle.

1307 auf Grund einer Hochwasserkatastrophe nahe die Stadt Selz verlegt, behauptete sich die Mönchsgemeinschaft zwischen den südwestdeutschen Territorien, bis sie 1481 in ein Kollegiatstift umgewandelt wurde.

Verweise