Sens

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Sens ist eine Stadt in Westfrankreich.


Lage

Sens liegt am Fluß Yonne. Sens liegt nur 78 km von Corbeil-Essonnes und der Pariser Banlieue entfernt.


Geschichte

In Sens wurde die Heilige Kolumba von Sens enthauptet, weil sie sich als Christin weigerte, den Sohn des römischen Kaisers Aurelian zu heiraten. Die Abtei Saint-Pierre-le-Vif wurde zu Beginn des 6. Jahrhunderts von Teudechild, der Tochter des Frankenkönigs Teuderich I. gegründet, die sich hier auch beerdigen ließ. Seit etwa 564 untersteht die Abtei der Benediktinerregel. Seit dem Jahr 999 ist Saint-Pierre-le-Vif ein Männerkloster.

Während des Mittelalters spielte Sens eine wichtige Rolle im kirchlichen Leben. Die Erzbischöfe von Sens waren jeweils Primas von Gallien und Germanien. Das Hotel de Sens in Paris war ihre Residenz in der Hauptstadt.

1135 wurde mit dem Bau der Kathedrale Hl. Stefan begonnen, die als erste gotische Kathedrale gilt. 1141 wurde Peter Abälard auf der Synode von Sens der Häresie angeklagt. Thomas Becket verbrachte einige Zeit seines Exils in dieser Stadt. 1234 feierten der französische König Ludwig der IX. und Margarete von der Provence in Sens Hochzeit.

Während des Sechsten Koalitionskriegs gelang es württembergischen und österreichischen Truppen das von General Jacques Alexandre Allix de Vaux hartnäckig verteidigte Sens zu erstürmen.

Verweise