Singen wir aus Herzensgrund

Aus Monarchieliga
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Text der Hymne

1. Singen wir aus Herzensgrund,
loben Gott mit unserm Mund,
wie er sein Güt' an uns beweist,
also hat er uns auch gespeist.
Wie er Tier' und Vögel ernährt,
so hat er uns auch beschert,
welch's wir jetzund hab'n verzehrt.


2. Loben wir ihn als seine Knecht',
das sind wir ihm schuldig von Recht;
erkennen, wie er uns hat geliebt,
den Menschen aus Genaden gibt,
daß er von Bein, Fleisch und von Haut,
artig ist zusammen gebaut,
daß er des Tages Licht anschaut.


3. Alsbald der Mensch sein Leben hat
seine Küche vor ihm staht.[1]
In dem Leib der Mutter sein
ist er zugerichtet fein.
Ob er ist ein kleines Kind,
Mangel doch an nirgends find‘t,
bis er in die Welte herkömmt.


4. Gott hat die Erd' schön zugericht',
läßt's an Nahrung mangeln nicht;
Berg und Tal, die macht er naß,
Daß dem Vieh drauf wächst sein Gras;
aus der Erde Wein und Brot
schaffet Gott und gibt's uns satt,
daß der Mensch sein Leben hat.


5. Das Wasser, das muß geben Fisch,
die läßt Gott tragen uns zu Tisch,
Ei'r von Vögeln eingelegt,
werden Junge daraus geheckt,
müssen der Menschen Speise sein,
Hirsche, Schafe, Rinder und Schwein'
schaffet Gott und gibt's allein.


6. Wir danken sehr und bitten ihn,
daß er uns geb' des Geistes Sinn,
daß wir solches recht versteh'n,
stets nach sein' Geboten gehn,
seinen Namen machen groß,
in Christo ohn Unterlaß,
so sing'n wir recht das Gratias.

Verweise


Einzelnachweise

  1. Seine Mama ist also zunächst sein "Küche".