Speyer (Hsf.)

Aus Monarchieliga
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Das Hochstift Speyer war der weltliche Herrschaftsbereich des Bischofs von Regensburg.

Gebiet

Linksrheinisch

  • Deidesheim. Die im 13. Jahrhundert erbaute bischöfliche Burg wurde unter Fürstbischof Damian Hugo von Schönborn zum Schloß umgebaut.
  • Jockgrim. Die bischöfliche Burg aus dem 14. Jahrhundert wurde unter Damian Hugo von Schönborn zum Schloß ausgebaut, von dem Fundamentreste erhalten sind.
  • Die Madenburg wurde sie zur bischöflichen Residenz ausgebaut, in der auch das bischöfliche Archiv verwahrt wurde. Im Pfälzischen Erbfolgekrieg wurde sie von der französischen Armee zerstört.
  • Rheinzabern zählte mehr als 1.000 Jahre zum Herrschaftsbereich des Hochstifts.

Rechtsrheinisch

  • Die Altenbürg im heutigen Karlsdorf war einst bischöfliche Burg und wurde zum Schloß ausgebaut.
  • Langenbrücken wurde 1269 erstmals erwähnt, als Heinrich II., Graf von Leiningen und Bischof von Speyer, die Herrschaftsrechte erwarb. Fürstbischof Franz Christoph von Hutten ließ 1766 ein Schwefelbad errichten, das die Grundlage für den Kurbetrieb wurde.
  • Mingolsheim kam 1353 unter die Herrschaft des Bischofs von Speyer, der damals Gerhard von Ehrenberg war.
  • Rauenberg befand sich von 1677 bis 1803 im Alleinbesitz des Hochstifts.
  • Schloß Kislau gelangte 1252 an das Hochstift.
  • Waghäusel gehörte seit Mitte des 11. Jahrhunderts bis 1803 dem Hochstift. Es verfügt über eine Wallfahrtskirche und ein Schloß.

Verweise