Sprewanen

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Die Sprewanen waren ein germanischer Stamm, der im Bereich des heutigen Berlin siedelte. Außer den Sprewanen gab es um das spätere Köln herum noch die Stoderaner (Heveller). Sie siedelten im Westen des späteren Stadtgebietes an der Havel; der Hauptort war die spätere Stadt Brandenburg. Hauptort der im Ostteil an der Spree siedelnden Sprewanen war das spätere Köpenick.

Heveller und Sprewanen sind den Wilzen zuzurechnen und gehörten zu keiner staatenbildenden Gemeinschaft. Es existierten vielmehr mehrere Kleinstämme, die wahrscheinlich von Adelssitzen aus regiert wurden, die ursprünglich Fluchtburgen gewesen waren. Zu den Wilzen zählten außerdem die Ukranen in der Uckermark, die Redarier und die Circipanen im östlichen Mecklenburg sowie die Tollenser an der Tollense.

Während die gut erhaltene Heveller-Burg in Spandau viele offene Fragen der historischen und archäologischen Forschung beantworten konnte, war dies in Köpenick nicht gegeben. Im Rahmen intensiver Grabungen nach dem Zweiten Weltkrieg gelang es aber immerhin, die Befestigung des münzenprägenden Sprewanenfürsten Jaxa zu entdecken.

Verweise