Staufer

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Die Staufer sind ein schwäbisches Herrscherhaus.


Ausgang

Die Staufer stammen von den Grafen des Riesgaus ab. Erste Staufer war ein gewisser Friedrich. Im Jahre 1079 belehnte dann König Heinrich IV., den Staufer Friedrich I. mit dem Herzogtum Schwaben und gab ihm seine Tochter Agnes von Waiblingen zur Ehefrau.

Friedrich I. errichtete die Burg Hohenstaufen und stiftete um 1102 das Kloster Lorch als Hauskloster der Familie. Er und seine Söhne Friedrich II. und Konrad III. mehrten das Eigengut der Familie. Zugleich wurden die Staufer wichtige Verbündete des salischen Kaiserhauses im Südwesten des Reiches. Der Name Staufer wurde von den Herrschern dieser Dynastie aber kaum herausgestellt; entscheidender war die mütterliche Verwandtschaft mit den Salierkaisern.

Aufstieg zum Königtum

Nach dem Tod Kaiser Heinrichs V. im Jahr 1125, der das Ende des salischen Königshauses bedeutete, erhoben Friedrich und Konrad als Söhne Herzog Friedrichs I. von Schwaben und der Salierin Agnes von Waiblingen Anspruch auf die Königswürde. Friedrich II. stellte sich zur Wahl, unterlag jedoch Lothar III., unter dessen militärischer Führung Kaiser Heinrich V. vernichtend geschlagen worden war. Kurz darauf kam es zwischen dem neuen König und den Staufern zu Kämpfen um ehemaliges salisches Hausgut, das die Familie für sich beanspruchte. 1127 ließ sich Konrad, der seit 1116 auch den Titel eines „Herzogs von Franken“ führte, von schwäbischen und fränkischen Adligen zum Gegenkönig ausrufen, musste sich jedoch 1135 Lothar unterwerfen.

Nach Lothars Tod im Jahr 1137 wurde mit Konrad III. 1138 erstmals ein Staufer zum römisch-deutschen König gewählt. Konrad konnte sich dabei gegen den Welfen Herzog Heinrich den Stolzen, den Schwiegersohn und durch Übertragung der Reichskleinodien bereits designierten Nachfolger des verstorbenen Kaisers, durchsetzen.

Wichtige Mitglieder der Staufer-Dynastie[1]

Verweise


Einzelnachweise

  1. chronologisch geordnet