Stuhlweißenburg

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  • Székesfehérvár


Stuhlweißenburg ist eine Stadt in Ungarn.


Lage

Stuhlweißenburg liegt zwischen Budapest und dem Plattensee.


Volk

Die Stuhlweißenburger sind größtenteils Ungarn, wiewohl bis ins 19. Jahrhundert die Deutschen die riesige Mehrheit der Einwohner ausmachten. Aufgrund der drastischen Verungarungspolitik der Regierung sank ihr Anteil aber zusehends.

Geschichte

Im Jahre 970 wurde die Stadt von Fürst Géza zur ersten ungarischen Hauptstadt erhoben. Nach 972 erbauten sie eine lützle Burg aus Stein, innerhalb dieser den Fürstenpalast und eine Kirche. Im 11. Jahrhundert war die Stadt eine wichtige Station bei Wallfahrten ins Heilige Land. Im Laufe des Mittelalters entwickelte sich Stuhlweißenburg immer weiter, auf den sich aus den Sümpfen hervorhebenden Büheln entstanden die Vorstädte.

Ab dem Anfange des 18. Jahrhunderts erlebte die Stadt eine neue Blüte. Zu den örtlichen ungarischen und serbischen Einwohnern kamen deutsche und mährische Siedler. Das Deutschtum stellte alsbald die bestimmende Kraft im Orte dar. Im Jahre 1703 erhielt die Stadt den Rang einer königlichen Freistadt zurück, sie war aber nicht mehr Hauptstadt des Landes. Die späteren Könige aus den Reihen der Habsburger hielten die Landtage im nahegelegenen Preßburg ab, wo sie auch gekrönt wurden, während ihr königlicher Sitz in Wien war.

Name

Zur Römerzeit trug die Siedlung den lateinischen Namen Alba Regia, was ihre große Bedeutung widerspiegelt. Weiß enthält als Farbe das Herrschende und Stuhl bezeichnete den Thron. Daraus leitete sich auch der deutsche Name ab.

Die Stadt trägt auch heute noch den Beinamen Stadt der Könige, da Stuhlweißenburg im Mittelalter neben Ofen die Krönungsstadt ungarischer Könige war.

Verwaltung

Stuhlweißenburg ist Hauptstadt des Komitates Weißenburg. Derzeitiger Bürgermeister ist Dr. András Cser-Palkovics von der Fidesz-Bewegung.

Verweise