Talmud

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Der Talmud[1] ist das zentrale Schriftwerk des antichristlichen Judentums.


Gliederung

Der Talmud besteht aus der älteren Mischna und der jüngeren Gemara, und liegt in zwei Ausgaben vor: Babylonischer Talmud und Jerusalemer Talmud. Der Talmud enthält selbst keine biblischen Gesetzestexte, sondern zeigt auf, wie diese Regeln in der Praxis und im Alltag von den Rabbinern verstanden und ausgelegt wurden. Der Talmud ist also von seiner Struktur her dialogisch, das heißt, daß in der Gemara über die Mischna „diskutiert“ wird. Es gibt Meinungen und Gegenmeinungen. Der Talmud ist ebenfalls nach den sechs Ordnungen der Mischna organsiert:

Struktur

  1. Ordnung Seraim: Saaten
  2. Ordnung Moed: Festzeiten
  3. Ordnung Naschim: Ehe und Famileinrecht
  4. Ordnung Nesikin: Beschädigungen; Zivil und Strafrecht
  5. Ordnung Kodaschim: Heilige Dinge - Tempel und Opferriten
  6. Ordnung Toharot: Reinheitsgebote

Urteil der Katholischen Kirche

Frater Heinrich Reusch schreibt in seinem Buch „Der Index der verbotenen Bücher: ein Beitrag zur Kirchen- und Literaturgeschichte“ von 1883:

Im Mittelalter wurde von Papst Gregor IX. und anderen Päpsten 1200-1320 wiederholt die Verbrennung des Talmud verordnet. Papst Julius III. und die folgenden Päpste verordneten die Verbrennung des Talmud. Er steht auch seit Papst Paul IV. im Index.

Antichristlicher Haß

Der Talmud it von antichristlichem Haß gespickt: Passagen wie B.

„Jesus wird in der Hölle auf Ewigkeit bestraft. Er muss in einem Hexenkessel voller kochender Exkremente sitzen.“
„Die Christusfeindschaft ist eindeutig dem Talmud zu entnehmen. Mir liegt die Schrift des – später durch Bolschewiken ermordeten – Priesters I. B. Pranaitis Der Enthüllte Tal­mud vor, und zwar in der Übersetzung von Frau Mariza Ruppmann, Stuttgart. Diese Schrift er­schien am 13. April 1892 in St. Petersburg.
Im I. Teil Die Lehre des Talmud be­züglich Christen lesen wir u. a., daß Jesus Christus ein Narr, ein Zauberer und ein Verführer war; daß er gekreuzigt und in der Hölle begraben wurde; daß er von dieser Zeit an als Götze von seinen Anhängern aufgestellt wurde. Diese Kurzfassungen werden jeweils meist durch zahlreiche Belegstellen näher ausgeführt. Über die Aussagen im Hinblick auf uns Christen schreibt Pranaitis: „Sie sagen, die Christen wären Götzen­diener, viel schlimmer als Türken, Mörder, un­züchtige Menschen, unreine Tiere, nicht würdig, Menschen genannt zu werden, Bestien in mensch­licher Gestalt . . . teuflischen Ursprungs sind . . . und nach dem Tod zum Teufel in die Hölle zurückkehren.“ In einer Belegstelle heißt es: „Der Geschlechtsverkehr mit den Nichtjuden ist unter­sagt.“ Pranaitis erwähnt auch, daß eine Ehe zwi­schen Juden und Christen ungültig sei.

Die Verordnungen des Talmud bezüglich Christen werden entsprechend die Verhaltensregeln Christen gegenüber untersucht. Pranaitis schreibt u. a.: „Es ist ein Grundsatz der Rabbinen, daß ein Jude alles nehmen darf, was den Christen gehört, und zwar mit allen möglichen Mitteln, sogar durch Betrug.“ Dann führt er aus, daß Christen Fundsachen nicht zurückzugeben seien, daß sie betrogen werden dürften, daß Wucher Christen gegenüber erlaubt sei, wie auch Meineid.

Er schreibt auch, daß kranken Christen nicht geholfen werden möge, selbst Christen in Todesgefahr nicht. Dann schreibt Pranaitis: „Als Letztes befiehlt der Tal­mud, daß Christen ohne Gnade zu töten sind. Im Abhoda Zarah (26 b) heißt es: ,Ketzer, Verräter und Apostaten sind in einen Brunnen zu werfen und nicht zu retten … Auch ein Christ, der beim Studieren der Gesetze Israels entdeckt wird, hat den Tod verdient.“ Pranaitis erwähnt, daß auch ein getaufter Jude zu töten sei: „Auch Israeli­ten, die von ihrem Glauben abfallen, sind zu töten und wir müssen sie bis zum Schluß verfol­gen.“

Das Schicksal der Verfolgung mußten schon viele Judenchristen erleiden. Pranaitis erwähnt auch, daß ein Jude, der einen Christen tötet, nicht sündige, sondern Gott ein annehmbares Opfer darbringe; nach der Zerstörung des Tempels in Jerusalem sei das einzige nötige Opfer die Ausrot­tung der Christen; diejenigen, die Christen töten, würden einen hohen Platz im Himmel haben; das Ziel aller Taten und Gebete der Juden solle die Zerstörung der christlichen Religion sein.

Dieser Haß gegen Christus und gegen uns Christen ist erschütternd, um so mehr, als die Zerstörung Jerusalems und die Zerstreuung Isra­els gerade nicht durch Christen geschah. Es geht eben um Christus, an dem sich alles scheidet. In ihrem Nein zu Gott im gefällten Nein zu Christus will das abgefallene Israel zur Selbstrechtfertigung und zur fortwährenden Ablehnung des Gottes der Gnade Christus in den Seinen weiterverfolgen. Angesichts solcher Liebe und Wahrheit verletzen­den Anordnungen kann man von einem solchen Glauben keine hohe Meinung haben.“



Inhumane Inhalte

„Nichtjuden sind Tiere, Vieh!“

Der Talmud im Judaismus

Der Talmudismus ist eine grauenhafte Entstellung der göttlichen Offenbarung des ATs. Er enthält nicht nur Kommentare zur Thora, sondern auch „Neudefinitionen“, die regelrechte Umdeutungen der ursprünglichen Schriften zulassen. Das geht soweit, daß die erste Autorität für die Juden im Talmud und nicht in der Tora liegt.

Rabbi Arthur Hertzberg, Chefredakteur der Jewish Encyclopaedia, bekennt sich stellvertretend für das heutige moderne, zum großen Teil atheistischen Judentum in seinem Buch „Wer ist Jude?“ wie folgt zum Talmud:

„Für uns läßt sich der jüdische Charakter mit einem alten Fluß vergleichen, der sich in ein Delta – unsere heutige Zeit – ergießt und dort in viele Arme verzweigt. Doch die eigentliche Kraft geht vom Fluß aus. Es sind nicht die einzelnen Arme, die in den Fluß münden, es ist der Fluß, der in seine Arme mündet, und die Kraft seiner Strömung hat das jüdische Volk bis auf den heutigen Tag am Leben erhalten.

Deshalb muß in unseren Augen ein wirklich Erfolg versprechender Ansatz zu einem Verständnis der jüdischen Identität von den fundamentalen Quellen ausgehen, der hebräischen Bibel und dem Talmud, der Aufzeichnung von Kommentaren und Neudefinitionen der Bedeutung der heiligen Schrift, die sich über acht Jahrhunderte erstrecken.“

Jaschua würde die Juden heute noch strenger tadeln als seinerzeit die Pharisäer, die „das Gebot um ihrer Überlieferung willen für ungültig erklärten“. Mk.7:9-13 Er zeigte durch seine Äußerungen, daß er von der Übernatürlichkeit und der Authentizität der Offenbarungen des Alten Testamentes überzeugt war und kritisierte jede darüber hinausgehende mündliche Überlieferung – was freilich den Talmud und die Kabbala einschließen würden. Der Talmud entstellt die Thora und steht den Propheten und Christen feindlich gegenüber!

Das bedeutet dann aber auch, daß die toratreuen, orthodoxen Juden zwar aufgrund ihrer Treue zur Tora zu loben sind, aber leider in Bezug auf den Talmud, den sie ebenfalls akzeptieren, doch der gleichen Verblendung unterliegen, wie die Übrigen. Denn auch für die Juden gilt 2.Thess.2:11! Sie lehnten den Weg der Wahrheit ab und Gott ließ ihnen als Gericht nicht nur das Exil, sondern auch den Irrtum zukommen. Das war die Folge der Ablehnung des wahren Erlösers und seiner wahren Botschaft, der das Ziel des mosaischen Gesetzes ist!



Allerdings muss ich betonen, dass Rabbi Weiss, der der amerikanischen Neturei Karta vorsteht, in seinem Statement keinerlei talmudistischen Christenhass zugelassen hat – ganz im Gegenteil – und das müsste er mir mal erklären … Ich habe dazu zwei deutsche jüdische Gemeinschaften angeschrieben, aber keine Antwort erhalten. Möglicherweise stehen die antichristlichen Kommentare in den Neudefinitionen zum Talmud, die Rabbi Weiss offensichtlich ablehnt, da er sie nicht erwähnt.

An dieser Stelle seien die Karaiten erwähnt, die als einzige kleine Gruppe von ca. einem Promille des Weltjudentums den Talmud und die Kabbala strickt ablehnen und eine Rückkehr zur biblischen Urquelle fordern und praktizieren. Möge Gott ihnen Gnade schenken, damit sie durch die Propheten ihren Messias erkennen können!

zzz „“

Israel Schahak

Israel Schahak steht als Judaist dennoch dem Talmud kritisch gegenüber, was ihm unter den modernen Juden freilich nicht den besten Ruf eingebracht hat. Entgegen vieler offizieller Darlegungen des Judentums aus jüdischer Sicht erfahren wir in seinem Buch „Jüdische Geschichte, jüdische Religion. Die Last von drei Jahrtausenden“ einige ungeschönte, schonungslose Aussagen, die das jüdische Antichristentum aus talmudistischer Sicht betreffen:

„Der Judaismus ist von einem sehr tiefen Haß auf das Christentum, verbunden mit Unkenntnis über es, durchtränkt. Diese Haltung wurde durch die christliche Verfolgung der Juden natürlich verschärft, ist jedoch größtenteils unabhängig von ihnen. Tatsächlich datiert sie aus der Zeit, als das Christentum noch schwach und (nicht zuletzt von den Juden) verfolgt war, und sie wurde von Juden geteilt, die niemals von Christen verfolgt worden waren oder sogar Hilfe erfahren hatten…. Diese zutiefst negative Einstellung fußt hauptsächlich auf zwei Punkten. Erstens auf Hass und böswilliger Verleumdung Jesu … zweitens wird das Christentum als Religion von der rabbinischen Lehre aus meist in Unwissenheit wurzelnden theologischen Gründen als Götzendienst eingestuft. Das gründet sich auf eine vergröberte Auslegung der christlichen Lehren von der Trinität und Inkarnation.“

Dagegen klingt die Darstellung von Rabbi Arthur Hertzberg in „Wer ist ein Jude?“ eher gemäßigt, doch in Anbetracht der vielen Beweise aus dem Talmud selbst auch irgendwie unehrlich, denn derart desinformiert wird er ja wohl kaum sein:

„Es gibt im Judentum absolut nichts, das es mir auferlegen würde, eine Meinung oder eine Theologie zu Jesus beizusteuern. Das Judentum ist ebenso wenig genötigt zu Jesus Stellung zu beziehen, wie das Christentum genötigt ist, Mohammed in seiner Theologie unterzubringen. Des ungeachtet haben die Juden, da sie unter Christen lebten, gelegentlich versucht, ein Urteil über Jesus abzugeben. Die maßgebliche Antwort der Juden lautet seit dem Mittelalter, dass er ein Lehrer mit der Moral eines Propheten war, ein einzigartiger Rabbi, eine spirituelle Persönlichkeit von tief reichender Bedeutung für die Welt.“

Wo er diese Ansichten wohl her hat? Der Talmud spricht jedenfalls deutliche Worte gegen Jesus und seine Nachfolger, die Christen, und die Talmudisten teilen sie, denn der Kern des Talmudismus ist der Glaube an die künftige Erscheinung des Messias; von daher wird der wahre Messias Jesus aufgrund seiner „blasphemischen Ansprüche“ als Heuchler und Gotteslästerer abgelehnt! Das jüdische Antichristentum ist eine Realität im Talmudismus!

Literatur

Verweise



Einzelnachweise

  1. dt. Belehrung, Studium