Unwiderlegbare Argumente zugunsten des Sedisvakantismus

Aus Monarchieliga
Wechseln zu: Navigation, Suche
  • Die Pseudo-Tradis von der FSSPX & Co. werden hier durchgängig als "P-Tradis" bezeichnet.


Kirche kann ohne Weiteres ohne Papst bestehen

Die Kirche kann bei Ableben oder Rücktritt eines Papstes durchaus bestehen. Egal, wie lange die Sedisvakanz des Heiligen Stuhles dauert, die Kirche bleibt in all' ihren Elementen und in den sieben Sakramenten erhalten. Weder das Bischofsamt, noch das Priestertum erlischt während der Sedisvakanz des Heiligen Stuhles. Im Gegenteil - sowohl die Sakramente, als auch die Ämter bleiben NUR bei den Sedisvakantisten bestehen!!

Dauer der Sedisvakanz spielt keine Rolle

Noch nie hat die Kirche eine Obergenze für die Sedisvakanz festgelegt, kein Theologe der gesamten Kirchengeschichte hat jemals eine solche Grenze benannt. Die Sedisvakanz des hl. Stuhles hat auch schon vor 1957 gelegentlich jahrelang gedauert. Während des [[Abendländisches Schisma|abendländischen Schismas]] hatten wir eine vierzig Jahre lange Sedisvakanz.

Differenzen unter Sedisvakantisten ändern nichts an der Sedisvakanz

Auch wenn es unter Sedisvakantisten Differenzen gibt in der Bestimmung des Zeitpunkts des Eintretens der Sedisvakanz, sind sich doch alle Sedisvakantisten darin einig, daß diese Sedisvakanz besteht und zwar seit spätestens dem Ende des sogenannten "Zweiten Vatikanums" im Jahre 1965. Es gibt heut so gut wie keinen Sedisvakantisten mehr, der Roncalli und seine Nachfolger für Päpste hält. Somit ist es sinnlos und unredlich, auf tatsächlichen und vermeintlichen Meinungsverschiedenheiten der Sedisvakantisten herumzureiten.

Gott kann eine solche Situation zulassen

Was Gott zulassen "kann" und was nicht, kann niemand beurteilen, als Gott allein. Zwar gibt die Hl. Schrift gewisse Zusagen über Strafen, die Gott nicht verhängen wird, eine lange Sedisvakanz gehört jedoch gewiß nicht dazu. Der endzeitliche Glaubensabfall ist in der Heiligen Schrift, ja aus dem Munde des Heilands profezeit. Soll er nach Meinung der P-Tradis nicht eintreten dürfen??

Es hat in der Kirchengeschichte schon viele große, ja gigantische Katastrophen gegeben. Niemand kann behaupten, daß Gott derartiges nicht zugelassen hat. Gott hat auch zugelassen, daß sein Sohn gekreuzigt wurde und am Kreuz gestorben ist. Dieser Gottestod war die wohl größte Katastophe der Welt- und Kirchengeschichte. Und Gott hat sie auf seine Weise durch seine Auferstehung gelöst und beendet.

Sedisvakantisten richten den Papst nicht

Im Gegensatz zur FSSPX und den Pseudo-Traditionalisten richten die Sedisvakantisten keinen einzigen Papst. Im Gegenteil, sie stellen fest, daß die Scheinpäpste seit Roncalli keine Päpste gewesen sind. Die P-Tradis behaupten, daß Freimaurer, Häretiker, Linke und Liberale Papst werden können, - das ist der eigentliche Skandal.

Situation ist unlösbar

Die scheint zwar so zu sein, doch ist die Situation nun einmal so, wie sie ist. Gott kann auch unlösbare Situationen zulassen. Das bedeutet vor allem auch, daß Gott den Weg aus dieser Lage heraus weisen wird. Und daß er dies tun wird, ist absolut sicher.

Die Schein-Päpste sind tatsächlich Häretiker

Von der FSSPX hört man häufig die Aussage, die Päpste seinen keine Häretiker, sondern lediglich Linke, bzw. Liberale und bestenfalls "unbewußte" Häretiker. Nun sind aber Linke so gut wie immer Häretiker, deshalb kommt man mit diesem Argument nicht weiter. Und die "Päpste" seit Roncalli sind ausnahmslos Häretiker, Liberale und Linke sind sie sozusagen noch zusätzlich. Johannes XXIII. verbreitete bereits in seinen Rundschreiben nach 1957 eine Fülle linker Ideen, ein Häretiker war er jedenfals auch bereits bei seiner Pseudo-Wahl.

Nur wer sich von der Konzilssekte trennt, ist katholisch

Man kann in der Konzilssekte, genau wie in jeder anderen Sekte, nicht katholisch bleiben. So wenig wie ein Protestant, kann ein P-Tradi oder sonst ein Mitglied der Konzilssekte den katholischen, den christlichen Glauben bewahren.

Kirche kann nichts Schlechtes vorschreiben

Der schlimmste Irrtum der P-Tradis ist die ständig vorgetragene Behauptung, die Kirche würde nicht nur Schlechtes, sondern sogar Verderbliches und Diabolisches anordnen. Diese Ansicht ist auf dem Konzil von Trient ausdrücklich verurteilt worden. Dort heißt es:

"Jeder, der sage, daß Zeremonien, Kleidung und die äußeren Zeichen, welche die Kirche für die Zelebration der Messe vorschreibt, der Frömmigkeit schaden statt dienen, sei ausgeschlossen."

Genau das behauptet aber die P-Tradis intransigent: Die Neue Messe sei ganz schlecht, sie zerstöre den katholischen Glauben - sei aber von der hl. Kirche angeordnet!!

Papst mit Bischöfen unfehlbar

Es ist de fide und eindeutig definierte Lehre der Kirche, zumal logisch selbstverständlich, daß Papst und Weltepiskopat zusammen unfehlbar wahr lehren. Die P-Tradis lehren jedoch ausnahmslos, daß der Papst in Verbindung mit den Bischöfen irren und sogar gegen die Kirche handeln kann. Das ist komplett häretisch!!! Diese Irrlehre führt dazu, daß nun die einzelnen Gläubigen zu entscheiden haben, welche Lehre wahr ist und welche falsch ist. Diese Ansicht widerspricht der feierlichen Verkündigung über die Unfehlbarkeit der Kirche des Vatikanischen Konzils. Dort wurde definiert, daß eine vom Papst in Gemeinschaft mit den Bischöfen verkündete Lehre durch die Verheißungen Christi vor Irrtum bewahrt bleibe.

Man darf dem Papst nicht widerstehen

Für Katholiken ist es selbstverständlich, und war es zu aller Zeit, daß man dem Papst nicht widerstehen darf. Wer von dieser Grundregel abweicht abweicht, ist schon auf dem Wege aus der Kirche hinaus. Doch die P-Tradis verkünden genau dies mit verblendetem Fanatismus und sind sogar noch stolz darauf. Leider besitzt der Nachfolger Petri jedoch die universelle Jurisdiktionsgewalt. Schon Papst Bonifaz VIII. hat im Jahr 1302 in seiner berühmten Bulle "Unam Sanctam" zu Recht und de fide erklärt, daß es für das Seelenheil notwendig sei, sich dem Papst unterzuordnen.

Das Zeichen eines römischen Katholiken ist es, sich dem römischen Pontifex zu unterwerfen. Die P-Tradis haben die Lehre von der Unterordnung unter den Papst in katastrophaler Weise unterwandert. Sie verbreite diesen Irrtum seit vierzig Jahren auf der ganzen Welt. Der einzelne Katholik fällt plötzlich ein persönliches Urteil über die Lehren und Gesetze des Papstes. Damit haben die P-Tradis den Glauben unzähliger Laien sowie von zwei oder drei Generationen von Priestern verdorben.

Verweise