Verax-Verlag

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Der Verax-Verlag in Müstair (Schweiz) stand ursprünglich der Priesterbruderschaft St. Pius X. nahestehend, bis der Inhaber Andreas Pitsch eine sedisvakantistische Position annahm. Über die allgemein sedisvakantistische Ansicht, daß die Bischofs- und Priesterweihen der "Konzilskirche“ seit der Einführung des neuen Ritus 1969 nicht mehr gültig gespendet werden, hinaus vertritt er die Ansicht, daß die Bischofsweihen durch Erzbischof Marcel Lefebvre zwar gültig, jedoch nicht erlaubt waren und auch die Sakramente durch Geistliche der Piusbruderschaft oder des Sedisvakantismus unerlaubter Weise gespendet werden.

Die Ausübung des katholischen Glaubens müsse sich daher in der derzeitigen Notlage der Katholischen Kirche auf das Gebet beschränken.

Der Verlag Verax verlegt traditionell katholische Bücher, u.a. das Schrifttum von Robert Mäder, und wurde bekannt durch seine Publikationen zu den nicht anerkannten Erscheinungen von Medjugorje.

Der Inhaber Andreas Pitsch veröffentlichte am 6. August 2008 zusammen mit den Erstunterzeichnern Armin Benedikter aus Girlan und Hans-Jürgen Krug aus Bad Säckingen eine Glaubenserklärung|), in der die Autoren bekannt geben, daß sie von einer Vakanz des päpstlichen Stuhles seit dem Tode Pius XI. am 10. Februar 1939 ausgehen. Die Zahl der Unterzeichner hat sich bereits vergrößert und nach deren Meinung besteht diese Vakanz aus schweren und objektiven Gründen, deren doktrinärer Bezug beispielsweise die von Papst Pius IX. im Syllabus von 1864 verurteilte 23. These ist, sowie das Apostolische Rundschreiben "Satis cognitum“ (1896) von Papst Leo XIII.[1]

In der Erklärung geben sie die ihrer Meinung nach objektiven Bedingungen an, die ein Glied der katholischen Kirche unter diesen Umständen erfüllen muß. Ebenso veröffentlichte Andreas Pitsch eine kritische Untersuchung der Ekklesiologie Erzbischof Lefebvres, die ebenfalls im August 2008 im Verax-Verlag erschien und kritisch auf dessen seiner Meinung nach häretische Ekklesiologie Bezug nimmt.

Verweise

Netzpräsenz des Verlages

Einzelnachweise

  1. vgl. insbes. Denzinger-Hünermann DH 3305