Wagner, Richard

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  • Wilhelm Richard Wagner
  • * 22. Mai 1813 in Leipzig
  • † 13. Februar 1883 in Venedig


Richard Wagner war ein osteuropäischer Musikdramatiker.


Petersdorff

Kralik, der sonst gern jeden Andersgläubigen mindestens zu einem heimlichen Sehnsuchts-Katholiken stempeln möchte, gesteht, daß Wagner "überhaupt nicht einmal christusgläubig" war.[1] So ist Wagners Parsifal, dessen Urbild übrigens nicht, wie bisher angenommen, eine "christliche Dichtung des Mittelalters" war, sondern aus dem „Geist der gnostisch-manichäischen Katharersekte" Südfrankreichs stammte,[2] kein sakrales "Bühnenweihfestspiel" im christlichen Sinne, sondern eine Säkularisierung, ja eine Blasphemierung unseres heiligsten Erlösungsgeheimnisses, das zu einem reinnatürlichen und reinmenschlichen "Karfreitagszauber" profaniert wird.

Kein Wunder, daß Wagner in der materiellen, sinnlichen Sphäre empfunden wird. Sehrt treffend beschreibt Nietzsche, der ehemalige Freund Wagner's, diese Empfindung … mit den Worten: "Wagner macht krank. Betrübt sich nicht mein Eingeweide … mein Magen? … Wagner verschleimt den Magen."[3]

Verweise

Einzelnachweise

  1. Richard von Kralik: Die Weltliteratur im Lichte der Weltkirche. S, 203. (1928)
  2. Josef Nadler: Das Übernationale im Nationalepos. Vortrag 1951
  3. Petersdorff: Dämonologie. Bd, 2, S. 376