Waitz, Georg

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Georg Waitz war ein deutscher Rechtshistoriker und Mediävist.


Leben

Waitz studierte von 1832 bis 1836 an den Universitäten Kiel und Berlin. 1842 wurde er von der Universität Kiel zum ordentlichen Professor der Geschichte berufen.


Politik

1846 wurde Waitz Mitglied der holsteinischen Ständeversammlung. Im gleichen Jahr nahm er an den sogenannten Germanisten-Tagen teil und war Mitautor eines offenen Briefs an Christian VIII. zur schleswigschen Erbfolgefrage, was ihm einen Verweis der dänischen Regierung einbrachte. Auch in den 1860ern setzte er sich publizistisch für die Unteilbarkeit Schleswig-Holsteins und die Zugehörigkeit Schleswigs zum Deutschen Bund ein.

Vom 18. Mai 1848 bis zum 20. Mai 1849 war Waitz für den Wahlkreis Bordesholm Mitglied der Frankfurter Nationalversammlung in der Paulskirche. Dort war er Mitglied des Verfassungsausschusses und der Casino-Fraktion. Am 28. März 1849 stimmte er, wie die meisten seiner Fraktions-Kollegen, für die Paulskirchenverfassung und für Friedrich Wilhelm IV. als Kaiser der Deutschen.

Nach dem Scheitern der Verfassung zog sich Waitz aus der Frankfurter Nationalversammlung und der aktiven Politik zurück.

Verweise