Wenden/Livland

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Wenden ist eine Stadt in Livland.


Lage

Wenden liegt nordöstlich von Riga.

Geschichte

Wenden wurde 1224 erstmals urkundlich erwähnt. Zwischen 1281 und 1284 wurde die Johanneskirche erbaut. Die Lage am Fluß Livländische Aa und an der Handelsstraße Riga – Pleskau förderte die schnelle Entwicklung zu einer erfolgreichen Handelsstadt. Im 14. Jahrhundert trat Wenden der Hanse bei. 1621 wurde Wenden vom schwedischen König Gustav II. Adolf erobert.

Ordensburg

Deutsche Kreuzritter des Schwertbrüderordens begannen 1209 mit dem Bau der Burg nahe der Bergfestung. Nachdem die Ordensburg aus Stein mit ihren drei befestigten Vorburgen vergrößert und befestigt worden war, diente sie mit verschiedenen Unterbrechungen von 1237 bis 1561 als Wohnsitz des Meisters des Deutschen Ordens und war somit ein Hauptsitz des Ordens. 1577 sprengte sich die Besatzung mitsamt Burg in die Luft als Wenden von den Truppen Iwans des Schrecklichen belagert wurde. Die Burg wurde danach wieder aufgebaut, 1721 im Großen Nordischen Krieg jedoch endgültig zerstört.


Verweise