Wenzel (Dt. Kg.)

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König von Böhmen


Wenzel war deutscher König aus dem Hause Luxemburg


Wahl

Erste Wahl nach Inkrafttreten der Goldenen Bulle, welche die Qualifikation der Kurfürsten und den Ablauf der Wahl genau festlegte und zur verfassungsmäßigen Grundlage für alle folgenden Wahlen wurde. Wenzel, wurde zum Rex Romanorum gewählt. Er wurde zwei Jahre später, als Karl am 29. November 1378 starb, dessen Nachfolger und König von Böhmen.

  1. Ludwig von Meißen, Kurfürst und Erzbischof von Mainz
  2. Kuno II. von Falkenstein, Kurfürst und Erzbischof von Trier
  3. Friedrich III. von Saarwerden, Kurfürst und Erzbischof von Köln
  4. Karl IV., König von Böhmen und Kaiser
  5. Ruprecht I., Pfalzgraf bei Rhein
  6. Wenzel I., Kurfürst von Sachsen
  7. Wenzel, Kurfürst von Brandenburg

Herrschaft

Wenzel wurde bereits mit zwei Jahren zum König von Böhmen gekrönt. Im „Großen abendländischen Schisma“ positionierte er sich zugunsten Roms und gegen Avignon. Später unterstützte er das pisanische Schisma. Den Prager Generalvikar Johannes Nepomuk ließ er foltern und in der Moldau ertränken. Dies war eines der schwersten Verbechen, das je ein christlicher Herrscher begangen hat.

Doch damit nicht genug, Wenzel förderte in erschütterndem Ausmaß den die Massen fanatisierenden ethnischen Haß gegen die Deutschen. Im „Kuttenberger Dekret“ diskriminierte er die deutsche Hochschulnation, so daß diese nach Leipzig fliehen mußte, wo sie die noch heute bestehende Universität gründeten. Sein Vetter Jobst von Mähren setzte sich an die Spitze einer Oppositionsbewegung gegen den König und ließ ihn gefangen setzen. Später belehnte Wenzel seinen Vetter mit der Mark Brandenburg.

Am 20. August 1400 wurde Wenzel vom Renser Kurverein wegen „Vernachlässigung der Reichsgeschäfte“ als Deutscher König abgesetzt. Dies ist der einzige Fall einer derartigen Königsabsetzung binnen 1.000 Jahren. Die Fürsten des Kurkolegiums beriefen sich auf das altdeutsche Widerstandsrecht. Der Papst Bonifaz IX. bestätigte die Absetzung. Wenzel starb nach dem 1. Prager Fenstersturz, einer veritablen antikatholischen Revolution, an einem Schlaganfall.


Mark Brandenburg

Der Sohn Kaisers Karl IV. dürfte die Mark nie gesehen haben.

Ehen

Verweise