Wo Gott zum Haus nicht gibt sein Gunst

Aus Monarchieliga
Wechseln zu: Navigation, Suche
  • Versmaß:



Die Hymne bei J. S. Bach

  • Wo Gott zum Haus nicht gibt sein Gunst. Vierstimmiger Choralgesang BWV 438
  • Wo Gott zum Haus nicht gibt sein Gunst. Vierstimmiger Choralgesang BWV 1123 aus der Sammlung Dietl


Text der Hymne

Links der Psalm in der Übersetzung von Martin Luther, rechts die auf dem Luther-Text basierende Psalm-Dichtung von Kornelius Becker.

Psalm nach Luther Psalmlied von Kornelius Becker

1 Ein Lied Salomos im höhern Chor.

Wo der HERR nicht das Haus baut, so arbeiten umsonst, die daran bauen. Wo der HERR nicht die Stadt behütet, so wacht der Wächter umsonst.

1. Wo Gott zum Haus nicht gibt sein Gunst,
so arbeit' jedermann umsonst,
wo Gott die Stadt nicht selbst bewacht,
so ist umsonst der Wächter Macht.

2 Es ist umsonst, daß ihr früh aufstehet und hernach lange sitzet und esset euer Brot mit Sorgen; denn seinen Freunden gibt er's schlafend.

2. Vergebens, daß ihr früh aufsteht,
dazu mit Hunger schlafen geht,
und eßt eu'r Brot mit Ungemach,
denn wem's Gott gönnt, gibt er's im Schlaf.

3 Siehe, Kinder sind eine Gabe des HERRN, und Leibesfrucht ist ein Geschenk.

3. Nun sind sein' Erben unser' Kind,
die uns von ihm gegeben sind,
gleichwie ein Pfeil in's Starken Hand,
so ist die Jugend Gott bekannt.

4 Wie die Pfeile in der Hand des Starken, also geraten die jungen Knaben.
5 Wohl dem, der seinen Köcher derselben voll hat! Die werden nicht zu Schanden, wenn sie mit ihren Feinden handeln im Tor.

4. Es soll und muß geschehen wohl,
der dieser hat sein' Köcher voll,
sie werden nicht zu Schand' noch Spott,
vor ihrem Feind bewahrt sie Gott.

5. Ehr' sei dem Vater und dem Sohn,
samt heil'gem Geist in einem Thron,
welch's ihm auch also sei bereit,
von nun an bis in Ewigkeit.


Verweise