Zachariä, Karl Salomo

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  • Karl Salomo Zachariae von Lingenthal
  • * 14. September 1769 in Meißen
  • † 27. März 1843 in Heidelberg


Karl Salomo Zachariae von Lingenthal war ein deutscher Rechtswissenschaftler.


Leben und Wirken

Am 30. Juni 1795 promovierte er zum Doktor der Rechte, am 27. November 1800 wurde Karl Salomo Zachariae zum außerordentlichen Professor an die juristische Fakultät der Universität Wittenberg berufen und am 29. Juli 1802 zum ordentlichen Professor daselbst. Zachariae wurde Assessor des Schöppenstuhls in Wittenberg und Assessor am Landgericht Niederlausitz in Lübben. In Wittenberg entfaltete Zachariae eine rege literarische Tätigkeit.

1806 erhielt Karl Salomo Zachariae einen Ruf als Professor der Rechte an die Universität Heidelberg, dem er Ostern 1807 folgte. Dort veröffentlichte Zachariae 1808 sein Handbuch des französischen Zivilrechts und vertiefte sich insbesondere in Fragen der Staatswissenschaften. 1816 erhielt Zachariae einen Ruf nach Göttingen und 1829 einen Ruf nach Leipzig, die er jedoch beide ausschlug. Stattdessen setzte er sich für den Erhalt und die Weiterentwicklung der Universität Heidelberg ein, was er in seinem Buch Für die Erhaltung der Universität Heidelberg formulierte.

Bücherverbrennung beim Wartburgfest

Bei den streng demokratischen Bücherverbrennungen auf dem Wartburgfest 1817 wurde auch Zachariäs deutsche Ausgabe des Code Napoleon verbrannt.

Verweise